Donnerstag, 31. Mai 2012

Zur Not auch Infrarot

                  
Zur Not auch Infrarot


Infrarot Photographie ist ohne grossen Aufwand auch digtal möglich, auch wenn viele Stimmen dies wegen dem IR Sperrfilter vor dem Sensor fûr unmöglich halten.


Prinzipiell sind sowohl CCD als auch CMOS für IR sensibilisiert. Dies ist normalerweise unerwünscht, da sich das IR Bild mit dem sichtbaren überlagert und zu Unschärfen führt.
Daher sind nahezu alle Digtalkameras mit einem Filtersandwitch aus IR-,Anti-Antialiasing, Tiefpass und UV ausgestattet. Nun könnte man davon ausgehen, dass der IR Sperrfilter kein IR mehr durchlässt. 

Das ist nur bedingt richtig. Bei längeren Verschlusszeiten reicht die Lichtmenge für eine typische IR- Photographie aus.
Der Beweis lässt sich einfach mit einer Fernbedienung erbringen.
 

Mit Tageslichtsperrfilter und Stativ bewaffnet kann es los gehen. Der typische Wood-Effekt zeigt sich besonders bei jungem Blattgrün, allerdings ist die beste IR Zeit nicht auf Frühjahr oder Sommer beschränkt. Vielmehr sollte man darauf achten, dass der IR Anteil im Spektrum der Sonne besonders hoch ist. Dies ist besonders kurz nach Sonnenaufgang bzw. vor Sonnenuntergang der Fall.


Bei der Langzeitbelichtung sollte unbedingt das Sucher-Okular abgedeckt werden, um Störlicht zu vermeiden.


Besonders verwundert war ich über die spärliche Auslegung des IR Sperrfilters bei Mobiltelefonen. Hier lassen sich besonders Smartphones trotz Filter mit erstaunlich kurzer Belichtungszeit aus der Hand und ohne Stativ verwenden. Einfach Tageslichtsperrfilter vorhalten und los.
Direkt aus dem Telefon 
mit APP Vignette und Polaeffekt!



Viel Spaß und viel IR Licht wünsche ich Euch!

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